Sekundarstufe

1. Schulabschlüsse und Möglichkeiten

 Obwohl für eine betriebliche Ausbildung kein bestimmter Abschluss rechtlich vorgeschrieben ist, legen viele Betriebe Wert auf einen staatlich anerkannten Schulabschluss. Auch ist dieser für einige schulische Ausbildungsgänge, zum Beispiel an Berufsfachschulen,  oder für den Übertritt an Fachoberschulen (Fachabitur und Abitur) erforderlich.

Die Schüler können sich bei uns auf folgende Abschlüsse vorbereiten:

 

  • „Qualifizierender Hauptschulabschluss“: Hierzu müssen am Ende der 9. Jahrgangsstufe Abschlussprüfungen in fünf Bereichen abgelegt werden: Deutsch, Mathematik, Englisch, eine Projektprüfung und ein Wahlpflichtfach (z.B. Sport, Musik, Kunst…). Statt Englisch kann evtl. auch ein Sachfach als Prüfungsfach gewählt werden. Bestanden ist die Prüfung mit einem Notendurchschnitt bis 3,00

 

  • „Erfolgreicher Hauptschulabschluss“: Dieser wird erreicht durch die Teilnahme an den Prüfungen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss mit einem einem Notendurchschnitt bis 4,00

 

  •  „Mittlerer Schulabschluss“: Für diesen muss in der Jahrgangsstufe 9 die Eignung für die Jahrgangsstufe 10 festgestellt werden. Am Ende der 10. Jahrgangsstufe wird eine Abschlussprüfung in sechs Bereichen abgelegt werden: Deutsch, Mathematik, Englisch, Physik-Chemie-Biologie, Geschichte-Sozialkunde-Erdkunde und eine Projektprüfung.

 

Die Prüfungen werden unter Aufsicht einer staatlichen Schule abgelegt, mit der die Montessorischule Soden eng kooperiert.

Kind, Eltern und Pädagogen entscheiden gemeinsam, welcher Schulabschluss für den jeweiligen Schüler erwünscht und erreichbar ist.

Der Unterricht in den höheren Jahrgangsstufen ist so gestaltet, dass er einerseits den Montessori-Prinzipien gerecht wird und dabei gleichzeitig eine optimale Vorbereitung auf diese Abschlüsse gewährleistet.

  2. Verbindlichkeiten der Lehrplaninhalte in der Sekundarstufe

 Spätestens ab der 7. Jahrgangsstufe wird mit dem Schüler immer wieder der Wert eines Schulabschlusses thematisiert und dargelegt, welche Notwendigkeiten es auf dem Weg dorthin gibt. Sie werden verstärkt angeregt, im Lernen nicht nur die Befriedigung von Neugier und Interesse zu sehen, sondern auch die Grundlage für ihre berufliche Zukunft. Gleichzeitig soll ihnen aber auch bewusst gemacht werden, welchen Nutzen das zu erlernende Wissen und Können im (Berufs-)Alltag und/oder beim Aufbau weiterer Wissensstrukturen haben kann.

Die Konsequenz aus einer einheitlichen Abschlussprüfung ist, dass sich die Schüler zunehmend mit verbindlichen Lerninhalten auseinandersetzen, je näher der Abschluss heranrückt. So kann der Zeitraum, in der ein Thema zu bearbeiten ist, festgelegt sein, in bestimmten Fällen auch der Zeitpunkt. Grundlage hierfür ist das Vertrauen des Schülers in die Lehrkraft, einschätzen zu können, welche Themen und Aufgaben im Hinblick auf die Prüfungsanforderungen Priorität haben.

Trotz der Verbindlichkeit der Inhalte wird der Großteil der Lernarbeit nach wie vor eigenständig geplant und in Selbsttätigkeit durchgeführt. So besteht auch die Möglichkeit, die Erarbeitung und Sicherung den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Erklärung, Übung und Wiederholung individuell zu gestalten.

Gleichzeitig wird aber auch weiterhin eigenen Interessen und spontanen Ideen Raum gegeben. Lernen soll für die Schüler nicht plötzlich zum lästigen Pflichtprogramm degradiert werden, sondern weiterhin als eine und aus sich selbst heraus befriedigende und bereichernde Tätigkeit erlebt werden.

 3 . Leistungsfeststellung und -bewertung im Hinblick auf den Schulabschluss

 Da die Schüler lernen müssen, sich auf eine punktuelle und einheitliche Leistungsabfrage vorzubereiten und sich im Vergleich zu einer Bezugsgruppe bewerten zu lassen, werden sie zunehmend an Prüfungssituationen herangeführt. Allerdings darf der Schüler den Zeitpunkt der Leistungsfeststellung nach wie vor größtenteils selbst bestimmen. So wird vermieden, dass die Schüler Tests über Inhalte schreiben, die sie noch nicht wirklich beherrschen und im Anschluss keine Motivation mehr haben, das bereits Abgeprüfte doch noch zu erarbeiten. Die Korrektur und Nachbesprechung zielt darauf an, Gelungenes zu würdigen und dabei zu helfen, noch vorhandene Lücken zu schließen. So wird ein wesentlich differenzierteres Leistungsbild geliefert, als es eine Ziffernnote von 1-6 vermag und ermöglicht, die Lernkontrolle als Instrument zur individuellen Weiterentwicklung anstatt als (finales) Urteil zu betrachten.

Die Schüler werden auch zunehmend für die Zeitproblematik in Prüfungen sensibilisiert.

Trotz des Verzichts auf Ziffernnoten wird sichergestellt, dass zukünftige Arbeitgeber und weiterführende Schulen einen schnellen Überblick über die Leistungen des Schülers in den Abschlussklassen erhalten.

 

 

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